Der ADAC für Lego-Fans

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 12.02.2009
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Die Lego-Werkstatt

Der ADAC für Lego-Fans

 Im Westen, 14.01.2009, Michael Osterhaus u. Anja Distelrath

Essen. 600 Kilogramm Legosteine befinden sich bei Sandra Barton in der Lego-Werkstatt. Sie liegen ordentlich in Schubladen, sortiert nach Farben und Modellen. Wer ein Lego-Problem hat, ist hier genau richtig. Und wir haben eins.

In der Lego-Werkstatt in Essen gibt es viel zu entdecken. Seit einigen Jahren hat Sandra Barton sich ein Lego-Paradies geschaffen, das inzwischen den Wert eines Kleinwagens hat. Überall stehen Lego-Landschaften, sortiert nach Serien und Modellen, dazwischen Kisten und Kästchen, die mit Einzel-Steinen gefüllt sind.

Zuerst war es nur ein Hobby. "Als unser Sohn seinen ersten Geburtstag hatte, wollte mein Mann unbedingt eine Eisenbahn für ihn", erzählt Sandra Barton. Doch eine Modelleisenbahn war nicht nur teuer, sondern für ein einjähriges Kind auch nicht unbedingt geeignet. Schnell fiel die Entscheidung deshalb auf eine Lego-Eisenbahn. Das Kind wurde größer und weitere Lego-Käufe folgten, bis Sandra Barton das "Spielzeug" für sich entdeckte.

"Bei vielen gebrauchten Modellen fehlen einfach Teile"

Schnell musste sie feststellen, dass die älteren Steine irgendwann nicht mehr hergestellt werden. So suchte sie auf Flohmärkten und per Internet nach den Steinen. "Bei vielen gebrauchten Modellen fehlen einfach Teile", beschreibt die Sammlerin das Problem, vor dem viele Lego-Besitzer stehen. "Besonders bei älteren Modellen kann es schwierig werden, das richtige Stück zu bekommen", erklärt Barton. Inzwischen hat sie einen eigenen Katalog mit ihren Beständen angelegt. "Wenn jemand ein Problem mit seinen Lego-Sachen hat, dann kann ich helfen", sagt die 38-Jährige.

Doch ein Lego-Problem besteht nicht nur aus verlorenen Steinen. "Häufig melden sich Leute, die einfach das totale Chaos in der Kiste haben", erzählt Barton. Und dann wird aufgeräumt: Kiste auskippen, sortieren, wieder ordentlich einräumen - so sieht Bartons Arbeit häufig aus. In Zukunft will sie ihre Werkstatt weiter ausbauen und einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde schaffen.

Quelle: DerWesten.de

Zuletzt geändert am: 13.02.2009 um 17:41

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